DPSG Materborn



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Jambotrain - Monopoly in riesig

VON WERNER STALDER

KLEVE-MATERBORN Was verbirgt sich hinter "Jambotrain"? Jambotrain ist wie eine überdimensionierte Ausgabe von Monopoly. Nur, dass das Spielbrett um ein vielfaches größer als das Original ist - und die Spielfiguren lebende Personen sind. Für zwölf Jungen und Mädchen und ihre drei Leiter von der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg, Stamm Materborn, brachte dieses Spiel, organisiert vom Ring deutscher Pfadfinderverbände, viel Spaß.
Mit einem NRW-Ticket der Deutschen Bahn ging es um 8.18 Uhr vom Bahnhof Kleve aus in Richtung Krefeld. In Kevelaer wurde virtuell für 8000 Euro der erste Bahnhof "gekauft", eine Investition, die sich später lohnen sollte. Als der Zug stoppte, spurteten zwei Pfadfinder zur Fahrkarten-Stempelstation, um Papierstreifen zu entwerten, als Beweis dafür, dass man auf diesem Bahnhof gewesen war. In Nieukerk und Aldekerk "kosteten" die Bahnhöfe jeweils 1000 Euro. Gekauft-geschafft! Doch in Nieukerk wäre um ein Haar der Zug abgefahren, wenn nicht Richard Jacobs, Kurat der Materborner DPSG, in der Türe gestanden hätte und dadurch der Schaffner den Zug aufhielt. Doch das hatte Folgen. Der Schaffner bat per Lautsprecherdurchsage die Pfadfinder, im Zug zu bleiben, denn er könne nicht sehen, ob man aussteigen oder weiterfahren wolle. Der Beamte kannte natürlich die Spielregeln von "Jambotrain" nicht. In Krefeld angekommen, wurde die Zentrale in Essen angerufen: "Wir haben drei Bahnhöfe gekauft!" Weiter ging es von Krefeld nach Mönchengladbach; unterwegs wurde der Bahnhof Forsthaus für 2000 Euro "Eigentum" der DPSG, Stamm Materborn. Nach dem Anruf in Rheydt fuhr man nach Dahlheim; zwei kleine Bahnhöfe, Wegberg und Arsbeck, vergrößerten für je 1500 Euro das "Kapital". Nach der Meldung an die Zentrale ging die Fahrt zurück nach Mönchengladbach; Glück gehabt: In Lürrip konnte man für 3000 Euro den nächsten Bahnhof erwerben.
Auf der Fahrt von Neuss bis Köln erwarb man die Bahnhöfe in Frimmersdorf, Pfaffendorf und Quadrat-Ichtendorf; in Grevenbroich hatte man Pech, man musste "Miete" bezahlen. Von Köln Hbf ging es nach dem "Meldeanruf" sofort nach Essen, wo man um 17.45 Uhr, in der letzten Sekunde der Verlängerung, ankam. "Sonst wären wir ausgeschieden", sagte Jacobs. 21 Gruppen, etwa 200 Pfadfinder aus NRW, waren unterwegs gewesen. Mit einem Resultat von 130 199 Euro belegte der Stamm MAterborn den 15. Platz. Um 21.34 Uhr traf die Gruppe nach fast 450 Bahnkilometern in Kleve ein. Insgesamt hatte man vier "Häuser" genau, um die "Miete" zu erhöhen. Sieger wurde DPSG Essen mit 1 213 000 Euro.



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